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10 Dezember 2017

[Rezension] Mein Herz ist eine Insel - Anne Sanders

Dezember 10, 2017 0 Comments
Isla konnte nicht schnell genug von der Insel ihrer Kindheit flüchten. Doch als alles über ihr zusammenbricht fliet sie aus Mangel an Alternativen in das Einöd im Atlantik zurück. Die Insulaner begrüßen sie mit gemischten Gefühlen. Und dann ist da noch ihre Jugendliebe Finn

Das Buch habe ich im Zuge der hello sunshine Kampagne von Blanvalet gelesen. Daher auch für euch klar und deutlich hervorgehoben: Diese Rezension ist eine Anzeige! Das beeinflusst selbstverständlich nicht meine Meinung.



Ich habe mir das Buch als Urlaubslektüre mit in die Emirate genommen. Anne Sanders entführt den Leser auf eine kleine schottische Insel (die übrigens fiktional ist, sich aber an der schottischen Insel Iona orientert). 

Isla (eine grandiose Namenswahl!) kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück um dort ihre Trennung zu verarbeiten. Wobei sie nicht genau weiß warum sie in ihre Heimat zurück geht, schließlich warten dort nur weitere Probleme auf sie. Auf Anhieb war sie mir nicht besonders sympathisch, Finn hingegen umso mehr.

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Die kleine Insel im Atlantik ist für mich die heimliche Haupt-Protagonistin des Buches. Auch wenn es viel um die Sage der "verschwundenen Insel" geht, ist Bailevar, Islas Heimat, mein persönlicher Star. Eine Insel auf der jeder jeden kennt, Menschen noch altmodisch sind und im Einklang mit den Naturgewalten leben. Und doch ist Bailevar nicht eine Perle vergangener Zeiten. 

Wie gerne würde ich Finns Restaurant, das "Old Man's Inn", besuchen. Ein alteingesessener Pub welcher mit fancy Gerichten und stylischem Flair aufwartet und ein absoluter Geheimtipp auf dem Festland oder den größeren Inseln ist. Lieben gerne würde ich mich zu Isla setzen und Finns veganen Shepherd's Pie kosten.

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Neben der niedlichen Storyline machen die Details das Buch aus. Familien-Rezepte die man förmlich in der Nase hat, egal wo man gerade liest. Heimatverbundene Menschen die einen an den eigenen Fels in der Brandung erinnern. Und listige alte Damen welche so charmant sind dass man selbst einen fiktiven Charakter am liebsten ganz fest an sich drücken möchte. 

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Bei einem so liebenswerten Roman lassen sich nicht so einfach drei interessante Fakten herausarbeiten. Ich bin denoch fündig geworden auf den Seiten. Wie diese Fakten mit der Geschichte zusammen hängen müsst ihr allerdings selbst heraus finden:
  • Selkies: Der Mythos stammt aus Schottland - Robben welche ihr Fell ablegen und sich auf dem Land als Menschen bewegen - die Frauen sollen in Menschengestalt wunderschön sein (Girlpower!)
  • Inselgeburten gibt es tatsächlich, zum Beispiel entstand 1963 die Insel Surtsey vor der Küste Islands - spiegel online Artikel
  • Und weil ich es immer wieder vergesse: Was ist Haggis? - Es besteht aus dem Magen eines Schafes, welcher mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Das ganze wird Pfeffer scharf gewürzt.

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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Könnte ich es auf einer so kleinen Insel auf Dauer aushalten?

Gute Frage! Ich bin in einer Stadt mit knapp 18000 Einwohner auf gewachsen - schon dort hat man das Gefühl das jeder jeden kennt. Was ganz realistisch gesprochen nicht der Fall ist. Wenn ich mir nun vorstelle auf einer winzigen Insel zu leben muss ich ganz klar sagen, nein. Zumindest nicht auf Bailevar. Auf einer größeren Insel sieht das womöglich anders aus. 

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Anne Sanders erzählt eine unglaublich süße Liebesgeschichte, gespickt mit Familie, Freundschaft und Freunden die Familie sind. Das Buch ist eine verträumte Lektüre die einen von der zerklüfteten, mystischen und faszinierenden Natur Schottlands träumen lässt. 

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Da ich noch nie in Schottland war habe ich ein paar Eindrücke für mein Kopfkino gesammelt. Bei Pixaby bin ich fündig geworden. Zu Iona gibt es nicht viele Bilder, aber Eindrücke von Schottland allgemein haben meine Fantasie ausreichend angefeuert.


Aber nicht nur Schottland ist spannend, sondern auch mein Urlaubsziel - die Emirate. Ich war schon öfter dort und fliege jedes Mal wieder gerne hin. Die Wüste fasziniert mich jedes Mal auf ein Neues. Diesen Winter musste ich einfach noch ein wenig Sonne tanken bevor ich für den Winter bereit bin. Hier habe ich noch ein paar Eindrücke für euch. 


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Und zu guter Letzt: Was ist die Hello Sunshine Kampagne überhaupt? (Im Zuge derer ich das Buch gelesen habe.)


Blanvalet gestaltet Booklets in Magazinoptik, welche in vielen Buchhandlungen ausliegen werden und zudem den Zeitschriften Brigitte und flow zu finden sein werden. On Top gibt es große Social Media-Aktionen, Gewinnspiele und Veranstaltungen. Im Mai 2018 wird das ganze starten.
Erscheinungsdatum: März 2017Verlag: blanvalet Preis:14,99 [D] | ISBN: 978-3-7645-0593-6Seiten: 384 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar.


25 November 2017

[Rezension] Schuld - Ferdinand von Schirach

November 25, 2017 0 Comments
In 15 Kurzgeschichten stellt Ferdinand von Schirach die Frage: Was ist Schuld? Die Themen reichen von häuslicher Gewalt über Verkehrsdelikte bin zu Mord. Kurz und prägnant erzählt der Autor von Fällen eines Rechtsanwalts.





Keiner schreibt wie Ferdinand von Schirach! Ich bin über "Der Fall Collini" auf den Autor gestoßen. "Schuld" ist im selben Stil geschrieben, allerdings kein Roman sondern eine Sammlung von Kurzgeschichten wenn man so will.


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Man kann über Schirach nicht schreiben ohne den Stil zu erwähnen in dem er seine Geschichten erzählt. Kurze knackige Sätze die sitzen. Ohne viele Worte baut der Autor in meinem Kopf eine Szene auf wie aus einem Film. Faszinierend und kurzlebig. Kaum hat man die erste Geschichte beendet wird man direkt in das nächste Szenario geworfen. Von Schirach stößt einen nicht nur ins kalte Wasser, sondern in das Fischer-Loch eines gefrorenen See. Das macht seine Bücher zu einem echten Leseereignis!


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Das Thema aller Kurzgeschichten in diesem Buch ist die Frage nach der Schuld. Wie definieren wir Schuld und wie definiert das Gesetz Schuld? Eine sehr interessante Frage die zum Nachdenken anregt.

  • Ferdinand von Schirach ist selbst Strafverteidiger
  • Es gibt eine Serien-Adaption des Buches - in der Mediathek von zdf könnt ihr euch die Serie anschauen (aber vorher unbedingt lesen!)
  • Die Goldene Brücke wird mir noch lange durch den Kopf schwirren



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Wer sich nun fragt was ich mit "Die goldene Brücke" meine:

Das deutsche Gesetz war für mich nie eine interessante Angelegenheit. Im Kapitel „Der Andere“ habe ich allerdings etwas sehr spannendes gelernt: „Die goldene Brücke“ – Strafbefreiender Rücktritt vom Versuch des Totschlags im Sinne der §§ 24 Abs. 1 Satz 1, §22 StGB, §212 StGB




Was bedeutet das? Ein Beispiel in meinen laienhaften Worten ausgedrückt: Der Täter greift das Opfer mit einem Messer an, mit dem Ziel es zu töten. Er/Sie sticht mehrmals auf das Opfer ein. Doch als sich die Möglichkeit bietet das Opfer tatsächlich zu töten entschließt sich der Täter aus „freien Stücken“ seine Tat nicht ganz auszuführen. Er/Sie tritt quasi von dem Mordversuch zurück.

Die Theorie dahinter? Dem Täter einen Anreiz geben „vorzeitig aufzuhören“, letzten Endes soll dies das Opfer schützen. Eine Art „Prämie“ dafür dass der Täter das Opfer nicht tötet.

Ein fesselndes Thema wie ich finde, über das sich sehr interessante Debatten führen lassen.


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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Kann Schuld in Auge des Gesetzes variieren oder ist Gesetz wirklich Gesetz?


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Das Buch ist sehr schnell gelesen durch die kurzen Kapitel. Treffsicher und komprimiert erzählt. Wer zur Abwechslung mal auf die Spannungskurve verzichten kann und Geschichten mag die nicht spurlos an einem vorbei gehen sollte auf jeden Fall nach diesem Buch greifen.


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Erscheinungsdatum: März 2012 | Verlag: piper Preis: € 8,99 [D] | ISBN: 978-3-492-27377-0| Seiten: 200 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist kein Rezensionsexemplar.



19 November 2017

[Rezension] Calling me home - Julie Kibler

November 19, 2017 2 Comments
Calling me home - Die betagte Miss Isabelle bittet ihre junge Friseurin um einen großen Gefallen, sie soll die ältere Dame zu einer Beerdigung nach Cincinnati fahren. Während der mehrtägigen Fahrt erzählt Miss Isabelle von ihrer großen Liebe - sie hat sich in Zeiten der Apartheid in einen schwarzen Mann verliebt. 



Haltet die Taschentücher bereit. Diese Geschichte hat mich bis zum letzten Wort gefesselt. Während der Fahrt von Texas nach Cincinnati liest man sich durch sämtliche emotionalen Stationen. Das Ende steht quasi in Druckbuchstaben auf der ersten Seite, doch wie soll es auch anders sein, bis zum Ende hin erwartet man das es anders ausgeht als erwartet. Doch trotz der vermeintlich nicht vorhandenen Spannung über den Ausgang, schaffte es das Buch mich auf den letzten Seiten nochmal zu überraschen.

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Mir hat es tatsächlich das Herz gebrochen als ich Miss Isabelles Geschichte las. Eine Liebesgeschichte. Als junger Mensch, geboren in einem freien Land, kann man sich die Welt in Zeiten der Apartheid nur vorstellen. Für mich war es nie greifbar warum manche Menschen denken wie sie denken - dass sie aufgrund ihrer Hautfarbe mehr Rechte hätten als andere.

In dem Buch lernen wir verschiedene Protagonisten kennen die alle ihre besonderen Beweggründe haben zu tun was sie eben tun oder taten. Besonders Miss Isabelles Eltern haben mich beschäftigt. Ich kann mich auch im Nachhinein nicht entscheiden wie ich zu ihnen stehe, zumindest was ihren Vater angeht.

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Miss Isabelle wächst in einer sogenannten Sundown Town auf. In diesen Städten ist es Farbigen verboten sich nach Sonnenuntergang aufzuhalten. Von diesen Sundown Towns habe ich in dem Buch zum ersten mal etwas gehört. Sicherlich war mir vorher schon bewusst das es eine klare Trennung bei allem gab. Toiletten waren gekennzeichnet mit "white" und "coloured", Trinkbrunnen, Cafés, Eingangstüren, Kinos, Bahnhöfe.... 

Ich habe mich ein bisschen mit Sundown Towns (auch Sunset Towns oder Gray Towns genannt) beschäftigt.

  • Auf den Schildern am Ortseingang stand: "Nigger, Don't Let The Sun Set On You in 'Name der Stadt'"
  • Es gab ca 10.000 dieser Sundown Towns in den USA
  • Sunddown Towns gibt es noch HEUTE! Ein interessanter Artikel (leider nur auf Englisch): hier

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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Ist Apartheid noch ein Thema in der Gesellschaft in der wir leben?

Weltweit gesehen muss die Antwort eindeutig ja sein. Doch herunter gebrochen auf die Stadt in der ich leben? Ich fürchte auch hier muss sie ja sein. Wer ab und zu Nachrichten schaut wird mir zustimmen (was mich unglaublich wütend macht). 

Wir können selbst nur mit gutem Beispiel vorausgehen und hoffen anderen ein Vorbild zu sein.

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Das Buch und das Leben von Miss Isabelle haben mich sehr bewegt. Ich kann das Buch wirklich jedem und jeden Alters sehr ans Herz legen. Es ist wundervoll einfühlsam geschrieben und lässt einen auf keinen Fall unberührt. 

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Eine kleine Anekdote wie ich zu dem Buch gekommen bin. Im September war ich mit einer Freundin auf einer Kanada Rundreise. Nachdem wir uns die Thousand Islands zwischen Kanada und den USA angeschaut haben war sie müde und wollte sich ausruhen. Also habe ich beschlossen mir das Dorf Gananoque, in welchem wir genächtigt haben, anzuschauen. Ich habe einen kleinen Buchladen gefunden: Beggars Banquet Books! Ein inspirierender Laden der mich sofort in den Bann geschlagen hat. Ich musste mir ein Buch kaufen! Unbedingt.
Irgendwann bin ich über "Calling me home" gestoßen und wusste: Das ist es!



Das Buch gibt es übrigens auch auf Deutsch, es ist im Piper Verlag erschienen unter dem Titel: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

Übrigens hat sich Hollywood bereits die Rechte an dem Buch gekauft.


Erscheinungsdatum: Aug 2012 | Verlag: st. martin's griffin Preis: € 7,99 [D] | ISBN: 1250020433 | Seiten: 322 Seiten | Sprache: Englisch 

Dies ist kein Rezensionsexemplar.


13 November 2017

alles neu zum jahresende

November 13, 2017 3 Comments
Schau mal wer da schreibt! Nach eineinhalb Jahren Blog Abstinenz und erschreckend lang anhaltender Leseflaute, hat mich endlich wieder die Lesemuse geküsst.

Über Bücher zu schreiben ist sicher nicht so anstrengend wie ein Buch zu schreiben, aber es verlangt viel Herzblut. Herzblut das mir gefehlt hat. Warum? Weil die letzten Monate vollgepackt waren mit Veränderung. Auf quasi allen Ebenen die zu meinem Leben gehören oder gehörten. Außer Acht lassen darf ich bei der Erklärung auch nicht meine Arbeit – die ich immer noch liebe trotz Stress.

Durch mehrere Ereignisse (oder Veranstaltungen) habe ich fest gestellt wie sehr ich es vermisse über Bücher zu schreiben. Letzten Endes ist es doch eine Therapie. Eine relativ günstige noch dazu (wenn man von den Materialkosten absieht).



Ich möchte nicht nur meine „alte“ Seite wieder aufleben lassen, die persönliche als auch der html Variante, sondern auch die Art überdenken wie ich über Bücher schreibe. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen – aber ich lese keine ausführlichen Rezensionen die einander nur zu gerne gleichen. Ich möchte die Sache anderes angehen.

Natürlich müssen wir erst einmal den Inhalt anschneiden – worum geht es überhaupt in dem Buch?
Doch nicht nur das! – welches Thema behandelt das Buch?
Lesen bildet. – drei Fakten zum Thema des Buches. (ich will mich mehr mit den Hintergründen beschäftigen)
Wer denkt nicht über ein Buch nach, nachdem es beendet ist? – eine Frage die ich mir zum Buch stelle.
Zum Ende ein Schlusssatz zu meiner Meinung zu dem Buch.

Kein kopierter Klappentext, keine ausführliche medizinische Zerlegung des Plots, keine Sterne/Herzen/Punkte Vergabe.
Sicherlich möchte ich rüberbringen ob mir das Buch gefallen hat oder nicht. Ob und vor allem wem ich es empfehlen kann.
Aber für mich ist Schluss mit dem Schubladendenken.

Wie so viele faszinierende Charaktere über die wir lesen möchte ich ein bisschen über meinen Horizont und das gewohnte hinausblicken.

Ich freue mich über jeden der ebenfalls mitschauen möchte ob und wie sich mein Plan auf lange Sicht entwickelt.

Lesen ist Leidenschaft!




09 August 2016

[Rezension] Grabeshauch - Charlaine Harris

August 09, 2016 0 Comments
Schande über mich, ich habe schon wieder erst nach dem ersten Kapitel mit bekommen dass es sich um eine Serie handelt. 

Ich muss dazu sagen, ich habe das Buch in einer kleinen Buchhandlung in München gekauft in welchem es nur Mängelexemplare gibt. Der Klappentext hat sich nett angehört und ich habe gleich angefangen zu lesen.... daher bei der Rezension im Hinterkopf gehalten, ich habe keine Ahnung was alles schon passiert ist bei Harper.


Erscheinungsdatum: Januar 2011 | Verlag: dtv Preis: € 8,95 [D] | ISBN: 978-3-423-21268-7 | Seiten: 318 Seiten | Sprache: Deutsch (übersetzt von Christiane Burkhardt)

Im Fernsehen siegt häufig die Gerechtigkeit, aber leider nicht im wirklichen Leben. Vielleicht sehen wir deshalb so viel fern.


INHALT


Harper Connelly, die Tote aufspürende junge Frau, wird diesmal nicht nur mit einem geheimnisvollen Todesfall konfrontiert, sondern auch mit ihrer Vergangenheit. Während sie in Texas auftragsgemäß dem Tod eines reichen Patriarchen nachspürt, erfährt ihr scheinbarer Stiefbruder und Lebensgefährte Tolliver, dass sein Vater aus dem Gefängnis entlassen wurde. Harper fürchtet den manipulativen Mann, der sich wieder in ihr Leben drängt. Doch endlich wird das Geheimnis um ihre verschwundene Schwester Cameron gelüftet.... (Klappentext)

EINSTIEG

Ich mag Crime meets Mystery! Das ist genau mein Ding und ich war so enttäuscht das es mit  Mystery so schnell vorbei war. Im ersten Kapitel ist Harper auf dem Friedhof unterwegs, gemeinsam mit und im Auftrag einer reichen texanischen Familie. Für den kompletten ersten Teil des Buches ist es nach diesem Kapitel vorbei mit dem Übersinnlichen.

Ja, nicht verwandt bedeutet Liebesbeziehung ist rechtlich in Ordnung. Aber irgendwie ist es doch befremdlich wenn Harper von ihrem Bruder und Lover berichtet. Hier kann eventuell meine fehlende Serien-Kenntins Schuld sein.

Abgesehen von diesen zwei Punkten ist die Geschichte ganz interessant aufgebaut, auch wenn sie sehr im Schatten des Privaten steht. Ich wollte wirklich wissen was mit dem Oberhaupt der Familie geschehen ist.

PLOT

Irgendwie habe ich den roten Faden nicht ganz gefunden bei dem Buch. Ich war der Überzeugung es ginge um die Joyce’s – war aber nicht der Fall. Ungefähr eine Seite lang gibt es die Lösung zu dem Fall vom Beginn der Erzählung. Danach folgt die Auflösung des „privaten Falls“.

Wie schon erwähnt ging mir das Übernatürliche ab. Zwar ist es zum Ende hin noch ein wenig spannend geworden, aber einen tatsächlichen Höhepunkt konnte ich nicht unbedingt ausmachen.

Ich fürchte dass vieles von meiner Meinung den fehlenden Vorgängerbüchern geschuldet ist. Die ersten Bände sind ja meist die besten.
CHARAKTERE

Harper war ein ganz netter Charakter. Richtig kennenlernen schafft man auf den wenigen Seiten allerdings nicht. Hier kann ich auch nur wieder anführen dass mir die ersten Teile fehlen.

FAZIT

Ganz nett, aber man sollte auf jeden Fall mit Band eins anfangen!


WEITERE REZENSIONEN


REIHE

Aktuell gibt es 4 Bücher in dieser Reihe, vorläufig scheint es hier keine Folgebände zu geben, soweit ich das gesehen habe. Teil eins ist nur als ebook verfügbar bei dtv.

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FRAGE

Habt ihr schon mal (eventuell aus Versehen) mit einem Folgeband einer Reihe angefangen?